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25.02.2021 - 10:10 Uhr | News | Quelle: dpa
Junges Team zahlt Lehrgeld: DFB-Frauen lernen aus Niederlande-Spiel

©IMAGO
TORHÜTERIN: Merle Frohms hatte sich darauf gefreut, sich endlich auszeichnen zu dürfen. Doch dann bekam die Frankfurterin mehr Arbeit, als ihr lieb sein konnte. Dass die DFB-Elf nach 40 Minuten nicht hoffnungslos zurücklag, war auch ihr zu verdanken. Sie war immer präsent, ermöglichte den Niederländerinnen allerdings auch mehrere Nachschusschancen, da sie Bälle nach vorn prallen ließ. «Aus diesem Spiel wird sie viel lernen», sagte Voss-Tecklenburg.
ABWEHR: Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren war es die jüngste Abwehr der jüngeren deutschen Länderspiel-Geschichte. Dass da gegen den Weltklasse-Angriff des WM-Zweiten auch Fehler unterlaufen, hatte Voss-Tecklenburg erwartet. Als sich die gesamte Mannschaft ab Minute 40 zusammenraufte und sich der eigenen Stärken besann, wurde es auch in der Deckung ruhiger. Dem Siegtor der Gastgeberinnen ging allerdings ein Fehler von Sophia Kleinherne in der Vorwärtsbewegung voraus. «Nur in solchen Spielen können sie Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln», sagte Voss-Tecklenburg.
MITTELFELD: In der ersten Halbzeit kam von der routinierten Reihe mit Sara Däbritz, Dzsenifer Marozsan, Alexandra Popp und Svenja Huth zu wenig. Auch durch deren Passivität kam die Abwehr immer wieder ins Schwimmen. Im zweiten Abschnitt dann aber zeigten alle ihr Können. Ballsicherheit, technische Feinheiten, Geschwindigkeit und Wucht im Angriff stellten nun die Niederländerinnen vor erhebliche Probleme.
ANGRIFF: Gegen die Niederländerinnen war der Angriff viel besser als beim 2:0 gegen Belgien, allerdings offenbarte er ein großes Manko: die Chancenverwertung. Allein Klara Bühl und Lea Schüller hatten genug Chancen für einen Sieg. «Wir müssen und werden das üben, üben, üben. Ich hoffe, dass sie in knapp anderthalb Jahren bei der EM dann so kaltschnäuzig sind, dass sie solche Möglichkeiten auch nutzen», sagte Voss-Tecklenburg.
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