08.06.2022 - 11:22 Uhr | News | Quelle: dpa
Turbine-Präsident Kutzmutz nicht in Chahed-Trennung involviert

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©Jennifer Schröder
Die überraschende Trennung zwischen dem Fußball-Bundesligisten Turbine Potsdam und Trainer Sofian Chahed ist wohl ohne Zustimmung von Präsident Rolf Kutzmutz erfolgt. «Ich habe die Entscheidung nicht mitgetragen», sagte der 75-jährige Kutzmutz der in Berlin erscheinenden «Fußballwoche» (Dienstag). Der Vereinspräsident weilte über Pfingsten bei seinen Kindern in London. Kutzmutz denkt nun darüber nach, «welche Konsequenzen ich persönlich aus dieser Entscheidung ziehe.» Es sei nicht ausgeschlossen, dass der ehemalige Bundestagsabgeordnete für die «Linke» sein Präsidentenamt zur Verfügung stelle.

Turbine hatte sich am Freitag von Chahed getrennt. Gründe wurden dafür nicht genannt. Ex-Bundesligaprofi Chahed hatte die Potsdamerinnen zwei Jahre als Trainer betreut, dabei zweimal den vierten Platz in der Bundesliga belegt und in dieser Saison das DFB-Pokalfinale erreicht. In den letzten Tagen wurden Gerüchte laut, dass Chahed als Nachfolger von Jens Scheuer bei Vizemeister Bayern München im Gespräch sein könnte.

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